Antigewalttraining als Jugendhilfe-Maßnahme

„Cool sein – Cool bleiben“ – Antigewalttraining als Jugendhilfe-Maßnahme

Das Antigewalttraining kann als Hilfe zur Erziehung nach § 27, 2 SGB VIII von der zuständigen Mitarbeiterin bzw. dem zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes gewährt werden.

Das Antigewalttraining richtet sich an Kinder und Jugendliche, die wiederholt durch dissoziales und/oder gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind.

Das Training soll der Bearbeitung der für dissoziales bzw. gewalttätiges Verhalten  zugrundeliegenden „Handlungsmuster“ dienen. Sozialadäquate Norm- und Wertevorstellungen sowie Konfliktlösungsstrategien werden entwickelt, damit weitere dysfunktionale Verhaltensweisen vermieden werden.

Die Leistung erfolgt personenbezogen und ist wie folgt aufgegliedert:

  • 2 x 120 min. Trainingssitzungen pro Woche
  • Je 30 min. Trainingsvorbereitung und Nachbereitung pro Training (für fortlaufende Entwicklungsdiagnostik und individuelle Anpassung des Trainings an die Ressourcen der Teilnehmer)

Für die unten aufgeführten Leistungen werden 60 min. pro Woche angesetzt:

  • Elternarbeit (zur Stärkung der erzieherischen Kompetenzen)
  • Netzwerkarbeit im sozialen Umfeld des Teilnehmers/ der Teilnehmerin
  • Arbeit im Helfersystem (Gespräche mit Lehrpersonal, Schulpsychologen, Schulsozialarbeitern u.a.)
  • Kooperation mit den RSDs, der JGH, der Polizei und Schulen
  • Sicherstellung der Qualitätsentwicklung, Koordination und Leitung
  • Teambesprechungen beim Träger, kollegiale Beratung, Fortbildung und Supervision
  • Dokumentation

 

Bei Interesse werden Ihnen das Konzept zum Antigewalttraining und weitere Information per Mail zugesandt.

Anfragen richten Sie bitte an Mesut Göre 0176 3493 9044 oder info@selam.berlin.