Antigewalttraining

Das Antigewalttraining (AGT) ist ein deliktspezifisches Programm für die Arbeit mit gewaltbereiten Menschen. Es handelt sich um eine sozialpädagogische Interventionsform mit psychologischen und therapeutischen Elementen.

Das Ziel des Trainings ist es, aggressive Verhaltensweisen vorzubeugen oder abzubauen, damit diese im Alltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer seltener oder nicht mehr auftreten.

In Einzeltrainings werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigt, sich kritisch mit ihrer aktuellen Biografie und der Lebenssituation sowie mit ihrem aggressiven und defizitären Verhalten auseinanderzusetzen und zu reflektieren. Sie werden dabei unterstützt, neue, individuelle Handlungsformen, erweiterte Kompetenzen, ein
ausgeglichenes Selbstbewusstsein und eine höhere Frustrationstoleranz zu entwickeln. Durch Verbesserung
der Wahrnehmung, der Perspektivenübernahme und der Empathie soll das moralische
Urteilsvermögen gefördert werden.

Im Umfang und den Inhalten des Antigewalttrainings werden die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerin
bzw. des Teilnehmers und die Rahmenbedingungen der entsendenden Institutionen berücksichtigt.

 

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